Buddhistische Lebensführung / Folgerungen
Vier Möglichkeiten, mit dem Buddhismus umzugehen
- Ignorieren. Eine völlig legitime Vorgehensweise. Der Buddhismus hatte nie die schlechte Angewohnheit, Menschen missionieren zu wollen.
- Sich die Rosinen herauspicken. Ebenso akzeptabel. Viele Menschen, die sich zu einer anderen (oder zu keiner) Religion bekennen, nutzen beispielsweise gerne Meditations- und Achtsamkeitsmethoden, die dem Buddhismus entstammen.
- Laienanhänger werden. Man muss hierzu keiner Kirche oder sonstigen Vereinigung beitreten. Es genügt, die Dreifache Zuflucht zu nehmen und sich zu bemühen, die 5 Silas zu befolgen. Wer vor Ort Anschluss sucht, kann auf der Homepage der Deutschen Buddhistischen Union unter "Gruppen" nachschauen, welche Sanghas es in seiner Nähe gibt.
- Mönch / Nonne werden. Zusätzlich zur dreifachen Zuflucht und den 5 Silas sind hier die 227 Regeln für Mönche bzw. 311 Regeln für Nonnen einzuhalten, auf deren Aufzählung wir an dieser Stelle verzichten.
Die Dreifache Zuflucht / Die Drei Juwelen
- Ich nehme Zuflucht zum Buddha [dem Begründer der Lehre]
- Ich nehme Zuflucht zum Dharma [der Lehre des Buddha]
- Ich nehme Zuflucht zum Sangha [der Gemeinschaft von Buddhas Anhängern]
Die Fünf Silas
Ich übe mich darin ...
- keine Lebewesen zu töten oder zu verletzen
- Nichtgegebenes nicht zu nehmen
- keine unheilsamen sexuellen Handlungen zu begehen
- nicht unwahr oder unheilsam zu reden
- mir nicht durch berauschende Mittel das Bewusstsein zu trüben
[Zitiert nach dem Bekenntnis der Deutschen Buddhistischen Union]
Einige mögliche Bestandteile eines buddhistischen Lebensstils ...
sollen auf den folgenden Seiten skizziert werden:
Anmerkungen
Vergleiche die Wikipedia-Artikel zu Buddha und zum Buddhismus, sowie das Wikipedia-Portal Buddhismus